Wie ich arbeite
In schwierigen Situationen im Beruf, Studium oder Familienleben hilft es, außerhalb des eigenen Umfelds Unterstützung zu suchen
– vertraulich, bei jemandem, der nicht Teil der eigenen Lebenswelt ist.
Ich verbinde Einsichten unterschiedlicher psychotherapeutischer Schulen: die analytische Tradition zeigt, wie stark uns die Vergangenheit prägt; die humanistische Tradition versteht Therapie als Beitrag zur persönlichen Entwicklung – nicht nur als Reaktion auf eine Erkrankung.
Achtsam gegenüber kulturellen Unterschieden und respektvoll gegenüber religiösen Überzeugungen. Nach fast zwanzig Jahren in London kenne ich selbst die Erfahrung, das eigene Land zu verlassen – und engagiere mich seit Jahren im interreligiösen Gespräch.
Trauer bringt oft widersprüchliche Gefühle mit sich – Traurigkeit, Wut, Erleichterung, Dankbarkeit. Es ist normal, im Alltag nicht wie gewohnt zu funktionieren. Ich begleite Sie durch diese Zeit, unter anderem aus meiner Erfahrung als Seelsorgerin.
Wenn Menschen Eltern werden, werden oft wenig hilfreiche Verhaltensmuster aus der eigenen Kindheit reaktiviert. Therapie hilft, neue Wege im Umgang mit sich selbst und den eigenen Kindern zu finden.
Ich biete auch Online-Sitzungen an. Dazu nutze ich ein Programm, das datenschutzkonform (therapie.de) arbeitet. In meiner Erfahrung ist es gut möglich, auch im Video-Format therapeutisch zu arbeiten.
Paartherapeutische Arbeit ist zeitlich begrenzt (3-10 Sitzungen). Ziel ist es Konflikte zu bearbeiten, um Kommunikation in der Beziehung zu verbessern.
Aktuelles
Häufige Anläße
Depressionen, Ängste und traumatische Erfahrungen (Krieg, Vernachlässigung in der Kindheit) sind häufige Gründe, therapeutische Hilfe zu suchen. Auch große Übergänge – eine Ausbildung, ein Studium, die eigene Elternschaft – stellen uns vor Herausforderungen, bei denen ein Gespräch außerhalb der eigenen Lebenswelt entlasten kann.
Über mich
Non-Medical Mental Health Professional · Heilpraktikerin (Gebiet Psychotherapie)
2006–2012 psychotherapeutische Ausbildung am renommierten Minster Centre in London – Integrative Psychotherapie und Beratung, überprüft durch die britische Gesellschaft BACP. Abschluss mit einem MA (Middlesex University), einem fortgeschrittenen Diplom sowie einem Diplom in integrativer Beratung. Die Ausbildung ist von der Europäischen Gesellschaft für Psychotherapie (EAP) anerkannt.
2015 erhielt ich die Erlaubnis, als „Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie” in Deutschland zu arbeiten. Zuvor war ich in meinem ersten Beruf als evangelische Theologin tätig, sowohl in Kirchengemeinden als auch in der Krankenhausseelsorge und in der Wissenschaft.
Berufsverbände
Die EAP engagiert sich für europaweit einheitliche Standards in der Psychotherapie.
Nur Methoden mit erwiesener Evidenz sind vertreten – darunter der integrative Ansatz.
Ich bin Mitglied des DVP-Vorstands, dem deutschen Zweig des EAP.
Als EAP-Mitglied bin ich an hohe berufliche Standards bezüglich Supervision und Fortbildung gebunden: Voraussetzung für die Qualität der therapeutischen Arbeit. Schwerpunkte meiner Fortbildung: Trauma und Paartherapie.
Praktisches
Ich biete sowohl kurzfristige Interventionen (8–12 Sitzungen, z. B. in einer Lebenskrise) als auch längerfristige psychotherapeutische Arbeit an – etwa bei Angststörungen, Depressionen oder Missbrauchserfahrungen. Auch für die Wartezeit auf einen Therapieplatz biete ich kurzfristige Beratung an.
Eine Reduktion nach finanzieller Situation ist möglich
(gestaffelt 60 €, 80 € oder 100 €).
Ein wichtiger Hinweis: Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich leider nicht mit gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Manche private Krankenkassen erstatten Heilpraktiker-Leistungen – der sektorale Heilpraktiker (beschränkt auf das Gebiet) fällt in der Regel nicht darunter. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.
Fragen & Antworten
Der Erfolg der Therapie hängt auch von der Qualität der Beziehung ab, die wir aufbauen. Eine Therapeutin ist kein Freund und keine Kollegin, sondern jemand außerhalb des eigenen Lebens – wir treffen uns nicht außerhalb der Sitzungen. So wird es möglich, über Erlebnisse zu sprechen, über die Sie vielleicht noch nie mit jemandem gesprochen haben.
Wenn wir Eltern werden, wird oft erwartet, dass wir glücklich sind – dennoch fühlen sich viele manchmal überfordert, ärgerlich oder traurig. Durch das Elternwerden können eigene Kindheitserlebnisse reaktiviert werden. Ein Gespräch darüber, woran Sie sich erinnern und wie es Ihnen jetzt geht, kann sehr hilfreich sein.
Oft sind es gerade die Gründe, aus denen wir Hilfe suchen, die es schwer machen, den ersten Schritt zu gehen. Es geht darum, Vertrauen zu fassen, dass Ihnen mit Respekt und Mitgefühl begegnet wird. Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail oder rufen Sie mich an.
Als Menschen suchen wir nach Sinn in dem, was in unserem Leben geschieht. Mit meinem eigenen religiösen Hintergrund (Studium der evangelischen Theologie), habe ich eine Ahnung davon , welche Wege Menschen in der Vergangenheit gefunden, ihre Erfahrungen zu verstehen.
Ich bin ich offen dafür, auch religiöse oder spirituelle Fragen zu besprechen – und unterstütze Sie dabei, Ihren eigenen Weg zu finden.
Sehr viel Leiden entsteht, weil wir versuchen, Perfektion zu erreichen – die uns als Menschen nicht gegeben ist. In der Therapie können wir lernen, mit unseren Fehlern zu leben.
Über unsere Handlungen nachzudenken gehört zum Menschsein. Aber sich immer wieder infrage zu stellen, ist wenig hilfreich. Solche Denkstrukturen, die uns unglücklich machen, können in der Therapie durchbrochen werden.
Nein. Zum Menschsein gehört es, zu fühlen – und gleichzeitig über die eigenen Gefühle nachdenken zu können. Ärger, Angst, Scham, Neid, Freude, Enttäuschung: All diese Gefühle gehören zu einem erfüllten Leben. Wie wir mit ihnen umgehen, ist es wert, gelernt zu werden.
Trauma ist eine Erfahrung, die dazu führt, dass wir im Hier und Jetzt nicht mehr gut leben können – ausgelöst durch ein einzelnes Ereignis (z. B. einen Unfall) oder wiederholte belastende Erlebnisse (z. B. Mobbing oder Missachtung in der Kindheit). Traumatherapie bietet Werkzeuge, um daran zu arbeiten.
Sie können die Therapie jederzeit beenden. Manchmal ist sie von Anfang an zeitlich begrenzt; ist das nicht der Fall, ist es wichtig, nicht plötzlich aufzuhören, sondern gemeinsam auf ein Ende hinzuarbeiten.
Körperliche und mentale Erfahrung lassen sich nicht trennen. Psychologischer Stress kann zu körperlichen Erkrankungen führen, physische Erkrankungen können psychisch sehr belastend sein. Eine angemessene medizinische Behandlung ist Voraussetzung für die psychotherapeutische Arbeit.
Unsere Gefühle und Handlungen werden von Überzeugungen gelenkt, derer wir uns oft nicht bewusst sind. In der therapeutischen Beziehung können wir uns einiger dieser Überzeugungen bewusst werden und prüfen, ob sie noch Wert haben – so erlangen wir größere Freiheit.
Zu Beginn wissen Sie meist nicht, wie viele Sitzungen Sie brauchen. Eine befristete Intervention beginnt mit einer klaren Vorstellung vom Ende und einer festen Sitzungszahl. Langzeittherapie arbeitet mit offenem Ende und ermöglicht es, tiefer einzusteigen.
Kontakt & Anfahrt
Gerne können Sie mich kontaktieren, um einen Termin zu vereinbaren – auch während der Wartezeit auf einen Therapieplatz.
Anschrift Schellingstraße 7, 30625 Hannover-Kleefeld
Telefon 0175 3491572
Anfahrt Straßenbahn 4 & 5 (Haltestelle Kantplatz), Bus 127/137 –
gut erreichbar vom Hannover Hbf, auch aus Langenhagen und Burgdorf/Lehrte über den Messeschnellweg
Wichtiger Hinweis: Bitte teilen Sie mir per E-Mail keine persönlichen Informationen mit (z. B. Gründe für Ihre Hilfesuche) – nutzen Sie dieses Formular ausschließlich zur Terminvereinbarung. Persönliches besprechen wir telefonisch oder im ersten Gespräch.
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More Information© Uta Blohm Psychotherapy
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